Post-EEG-Anlagen
Ü20 PV-Anlage
Statt 40 Cent nur noch 3–7 Cent pro kWh Solarstrom. Das muss nicht so bleiben.

Das Problem nach 20 Jahren EEG
Ihre Anlage produziert, aber Sie verdienen nichts mehr daran
Seit 20 Jahren liefert Ihre PV-Anlage zuverlässig Strom. Sie haben damals investiert, die Anlage hat sich bezahlt gemacht. Und jetzt? Die EEG-Vergütung ist ausgelaufen. Für eingespeisten Strom bekommen Sie nur noch 3–7 Cent pro Kilowattstunde statt der früheren 40+ Cent. Gleichzeitig zahlen Sie über 35 Cent für Netzstrom. Die Differenz von über 28 Cent pro Kilowattstunde verschenken Sie jeden Tag.
Dabei hat Ihre Anlage noch enormes Potenzial: Nach 20 Jahren liefern Ihre Module noch 80–85 % der Nennleistung. Sie ist längst abbezahlt, jede erzeugte Kilowattstunde kostet Sie praktisch nichts. Die Frage ist nicht, ob sich Ihre Anlage noch lohnt, sondern wie Sie das Maximum herausholen: Eigenverbrauch steigern, einen Stromspeicher nachrüsten, PV-Überschuss per Heizstab zum Warmwasser nutzen oder durch Repowering die Leistung vervielfachen.
Im Fichtelgebirge fallen viele Anlagen aus der Boomphase 2004–2010 jetzt aus der Förderung. Mühlhans Elektrotechnik prüft Ihre Anlage, berät Sie zu den Optionen und setzt die Umrüstung komplett um: von der Thermografie bis zur Ummeldung beim Netzbetreiber.
Wirtschaftlichkeit
Was bringt die Umstellung wirklich?
Die kurze Antwort: Viel mehr, als die meisten denken. Hier die Rechnung für eine typische Ü20-Anlage mit 5 kWp im Fichtelgebirge (noch ca. 4.000 kWh/Jahr Erzeugung):
| Ohne Speicher | Mit Speicher | Speicher + Heizstab | |
|---|---|---|---|
| Eigenverbrauch | ~25 % | 50–70 % | 60–80 % |
| Jährliche Ersparnis | ~350–400 € | ~750–940 € | ~950–1.200 € |
| Investition | 0 € | 5.000–10.000 € | 5.500–11.500 € |
Die Rechnung
Ohne Umstellung fließt der Großteil Ihres Solarstroms für 3–7 Cent ins Netz, gerade mal 130–300 Euro im Jahr. Schon mit der Umstellung auf Eigenverbrauch sparen Sie rund 350–400 Euro jährlich. Mit einem Stromspeicher nutzen Sie sogar 50–70 % selbst. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart Ihnen den vollen Netzstrompreis von über 35 Cent. Die Differenz von über 28 Cent pro kWh ist bares Geld.
Die günstigste Ergänzung: Heizstab
Ein Heizstab im Warmwasserspeicher kostet ab ca. 500 Euro und nutzt PV-Überschuss direkt zum Wassererwärmen. Im Sommer deckt Ihre Anlage damit oft den kompletten Warmwasserbedarf. Das spart zusätzlich 200–350 Euro Heizkosten pro Jahr. Amortisation: oft schon nach 2 Jahren. Funktioniert mit bestehenden Heizungen, bei denen ein Heizstab-Einbau möglich ist (Einbaufflansch muss vorhanden sein).
Schritt für Schritt oder alles auf einmal
Sie müssen nicht alles gleichzeitig machen. Viele unserer Kunden starten mit der Umstellung auf Eigenverbrauch und einem Heizstab und rüsten den Stromspeicher ein Jahr später nach, oder anders herum. Wir beraten Sie, welche Reihenfolge für Ihre Situation am wirtschaftlichsten ist.
Unsere Leistungen für Ü20-Anlagen
Anlagen-Check & Thermografie
Wir prüfen Ihre Module, den Wechselrichter, die Verkabelung und die Unterkonstruktion. Per Thermografie erkennen wir Hotspots und versteckte Defekte. So wissen Sie genau, was Ihre Anlage noch leistet.
Umstellung auf Eigenverbrauch
Zählertausch, Anpassung des Zählerkonzepts und Ummeldung beim Netzbetreiber: Wir stellen Ihre Anlage so um, dass Sie Ihren Solarstrom selbst nutzen, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen.
Speicher-Nachrüstung
Mit einem Stromspeicher steigern Sie Ihren Eigenverbrauch von typisch 25–30 % auf 50–70 %. Wir finden den passenden Speicher und kümmern uns um die komplette Installation.
Heizstab-Integration
PV-Überschuss direkt zum Warmwasser nutzen: per Heizstab im Speicher ab ca. 500 Euro. Die günstigste Möglichkeit, Ihren Eigenverbrauch sofort zu steigern. Amortisation oft schon nach 2 Jahren.
Wechselrichtertausch
Nach 15–20 Jahren ist der Wechselrichter oft am Ende seiner Lebensdauer. Wir tauschen ihn gegen ein modernes Gerät, bei Speicher-Nachrüstung direkt gegen einen Hybrid-Wechselrichter.
Repowering
Alte Module durch moderne ersetzen: gleiche Dachfläche, 3–4-fache Leistung. Lohnt sich besonders, wenn der Wechselrichter ohnehin getauscht werden muss und die Unterkonstruktion noch intakt ist.
Ihr Weg zur optimierten Anlage
In 4 Schritten zum wirtschaftlichen Weiterbetrieb
Anlagen-Check & Thermografie
Wir prüfen Ihre bestehende Anlage gründlich: Modulleistung, Wechselrichter, Verkabelung und Unterkonstruktion. Per Thermografie erkennen wir versteckte Defekte.
Beratung & Wirtschaftlichkeitsrechnung
Basierend auf dem Check zeigen wir Ihnen die Optionen: Eigenverbrauch, Heizstab, Speicher, Repowering, mit einer konkreten Wirtschaftlichkeitsberechnung für Ihre Situation.
Umsetzung
Wir setzen die gewählte Lösung um: Heizstab, Speicher-Installation, Wechselrichtertausch, ggf. neue Module. Alles fachgerecht und termingerecht.
Ummeldung & Inbetriebnahme
Wir melden die Änderungen beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister, richten das Monitoring ein und weisen Sie in die Bedienung ein.
Qualität von Markenherstellern
Unsere Speicher-Partner



Häufige Fragen
Fragen & Antworten zu Ü20 PV-Anlagen
Lohnt sich der Weiterbetrieb meiner alten Anlage?
Ja! Ihre Module liefern nach 20 Jahren noch 80–85 % der Nennleistung. Die Anlage ist abbezahlt, und jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, spart bares Geld.
Rechenbeispiel: Eine 5-kWp-Anlage erzeugt im Fichtelgebirge noch ca. 4.000–4.500 kWh pro Jahr. Bei 30 % Eigenverbrauch und 35 Cent Strompreis sparen Sie ca. 420–470 Euro jährlich. Mit Stromspeicher (60 % Eigenverbrauch) sind es ca. 840–940 Euro.
Was bringt ein Heizstab bei einer Ü20-Anlage?
Ein Heizstab im Warmwasserspeicher ist die günstigste Möglichkeit, den Eigenverbrauch Ihrer Ü20-Anlage sofort zu steigern. Ab ca. 500 Euro (inkl. Installation) nutzt er PV-Überschuss direkt zum Wassererwärmen.
Vorteile:
- Im Sommer deckt Ihre Anlage damit oft den kompletten Warmwasserbedarf
- Zusätzliche Ersparnis: 200–350 Euro Heizkosten pro Jahr
- Amortisation oft schon nach 2 Jahren
- Funktioniert mit bestehenden Heizungen (Öl, Gas, Wärmepumpe), sofern ein Einbaufflansch vorhanden ist
Noch mehr bringt ein Heizstab im Pufferspeicher: Er unterstützt Ihre Heizung in der Übergangszeit und senkt den Brennstoffverbrauch.
Was ist Repowering und wann lohnt es sich?
Beim Repowering ersetzen Sie alte Module durch moderne. Neue Module liefern auf gleicher Dachfläche oft die 3–4-fache Leistung: aus 3 kWp werden 10–12 kWp.
Lohnt sich besonders, wenn:
- Der Wechselrichter ohnehin getauscht werden muss
- Die Unterkonstruktion noch intakt ist
- Sie Ihren Eigenverbrauch deutlich steigern möchten (Wärmepumpe, E-Auto)
Kosten: ca. 800–1.200 Euro/kWp für neue Module inkl. Montage.
Muss mein Wechselrichter getauscht werden?
Wahrscheinlich ja. Wechselrichter haben eine typische Lebensdauer von 10–15 Jahren. Nach 20 Jahren ist ein Tausch meist überfällig. Häufige Anzeichen: Fehlermeldungen, Ertragsrückgang, Lüftergeräusche.
Bei einer Speicher-Nachrüstung tauschen wir den Wechselrichter direkt gegen einen modernen Hybrid-Wechselrichter, der Module und Speicher gemeinsam steuert. Kosten: 1.500–3.000 Euro.
Was kostet die Umstellung auf Eigenverbrauch?
Die Kosten hängen vom Umfang ab:
- Heizstab (Warmwasser): ca. 500–1.500 Euro (der günstigste Einstieg)
- Zählertausch + Zählerkonzept: ca. 500–1.500 Euro
- Speicher-Nachrüstung: zusätzlich 4.000–10.000 Euro (je nach Kapazität)
- Repowering (neue Module): ca. 800–1.200 Euro/kWp
Seit 2023 gilt 0 % MwSt. auf PV-Komponenten bei Anlagen bis 30 kWp, auch für Speicher und Repowering. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.
Kann ich einen Speicher nachrüsten?
Ja, in den allermeisten Fällen. Bei Ü20-Anlagen empfehlen wir meist eine AC-Kopplung: Der Speicher wird unabhängig vom bestehenden Wechselrichter angeschlossen und funktioniert mit praktisch jedem System.
Falls der Wechselrichter ohnehin getauscht wird, ist auch eine effizientere DC-Kopplung möglich. Alles zu Speicher-Dimensionierung, Kosten und Kopplungsarten finden Sie auf unserer Stromspeicher-Seite .
Wie viel Leistung haben meine alten Module noch?
Kristalline Solarmodule verlieren ca. 0,5–0,8 % Leistung pro Jahr (Degradation). Nach 20 Jahren haben Ihre Module noch ca. 80–85 % der ursprünglichen Nennleistung.
Das ist für die weitere Nutzung absolut ausreichend, Ihre Anlage produziert noch jahrelang zuverlässig Strom. Mit einer Thermografie prüfen wir, ob einzelne Module stärker degradiert sind oder Defekte haben.
Kann ich meine Ü20-Anlage mit Wallbox oder Wärmepumpe kombinieren?
Ja, und das macht Ihre Anlage besonders wirtschaftlich! Jede Kilowattstunde, die Sie ins E-Auto oder die Wärmepumpe stecken, spart über 30 Cent Netzstrom.
Auch ein Heizstab lohnt sich als Ergänzung: Er nutzt PV-Überschuss zum Warmwasser- oder Pufferspeicher-Heizen und senkt so zusätzlich Ihre Heizkosten.
Wir planen die Kombination aus PV, Speicher, Heizstab, Wallbox und/oder Wärmepumpen-Anbindung als Gesamtlösung: alles aufeinander abgestimmt und aus einer Hand.
Muss ich meine Anlage ummelden?
Ja. Bei jeder Umrüstung (Eigenverbrauch, Speicher, neue Module) muss die Anlage aktualisiert werden:
- Netzbetreiber: Neuanmeldung bzw. Änderungsmeldung
- Marktstammdatenregister: Aktualisierung der Anlagendaten bei der Bundesnetzagentur
Wir übernehmen die komplette Ummeldung für Sie. Sie müssen sich um nichts kümmern.
Gibt es Förderungen für die Umrüstung?
Ja, mehrere:
- 0 % MwSt. auf PV-Komponenten bei Anlagen bis 30 kWp (gilt auch für Speicher-Nachrüstung und Repowering, seit 2023)
- KfW-Förderkredit 270: zinsgünstiger Kredit für PV und Speicher
- BEG-Förderung (BAFA): bei Kombination mit Wärmepumpe bis zu 70 % Zuschuss auf die Wärmepumpe
Wir beraten Sie zu allen aktuellen Fördermöglichkeiten für Ihre Situation.
Nächster Schritt
Wie viel verschenken Sie jeden Monat?
Jeden Monat, in dem Ihre Ü20-Anlage nur einspeist, fließt wertvoller Strom für 3–7 Cent ins Netz, statt 35 Cent auf Ihrer Rechnung zu sparen. Lassen Sie uns in einem kostenlosen Gespräch prüfen, was Ihre Anlage noch bringen kann.
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